Römerwallklinik: Ganzheitliches Therapiekonzept für Hörstörungen


Die Römerwallklinik ist speziell ausgerichtet auf die akute Behandlung und frühstmögliche Rehabilitation von Patienten mit neurootologischen Erkrankungen. Dazu gehören Schwindel, z.B. Morbus Menière, Hörsturz, Tinnitus und Facialis-Lähmungen.

Alle Erkrankungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben wie Unfall, vorausgegangene Operation oder Erkrankung, lärmbedingte Schäden, Halswirbel-Veränderungen oder psychosomatische Störungen. Eines aber ist ihnen gemeinsam: der Patient gerät unter großen Leidensdruck. Dies gilt umso mehr, wenn sich eine Chronifizierung des Krankheitsverlaufs ankündigt. Ein Hörsturz mit nachfolgender Taubheit oder Tinnitus sind keine angenehmen Diagnosen – oft wird hier erst dem Patienten schmerzlich klar, welch entscheidende Rolle das Hörvermögen in Beruf und Alltag spielt. Längst haben internationale Studien belegt, dass schwerhörige oder Tinnitus-Patienten u.a. deshalb als misstrauisch und wenig umgänglich gelten: einerseits ist ihre Krankheit nach außen nicht sichtbar, andererseits kostet es den Patienten beträchtliche Mühe, gegen einen Tinnitus anzukämpfen und entspannt jeder noch so großen Gesprächsrunde zu folgen. Ähnlich schwer haben es Patienten mit Facialis-Lähmungen, die im wahrsten Sinne des Wortes mit einem „verzerrten“ Selbstbild und Schmerzen leben müssen – oder Menière-Patienten, die aufgrund ihrer Schwindelanfälle mit Erbrechen und massiven Gleichgewichtsstörungen sozial stigmatisiert werden.

Je nach Schweregrad der Symptome bedeuten diese Erkrankungen für den Patienten zusätzlich zum individuellen Leidensdruck auch noch lange Zeiten der Arbeitsunfähigkeit bis hin zur Frühberentung.

Die Behandlungsziele in der Römerwallklinik sind:
Individuelle Therapie unter einem Dach
Verbesserung der Lebensqualität
Verhinderung der Chronifizierung der Erkrankung
Verkürzung der Arbeitsunfähigkeitsdauer
Abwenden von Pflegebedürftigkeit
Abwenden vorzeitiger Berentung

Voraussetzung dafür ist meistens die Vervollständigung der Diagnose, dazu gehört seit kurzem auch ein Schlaflabor in der Römerwallklinik, um bei Hörstörungen wie z.B. beim Hörsturz auch Herz-Kreislauf-Risiken abschätzen zu können.

 

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