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Arzt-Information
Herzlich willkommen bei der Arzt-Information
der Römerwallklinik. Diese private Fachklinik ist spezialisiert
auf die Behandlung akuter Hörstörungen und deren
Rehabilitation. Über eine Zusammenarbeit mit Ihnen würden
wir uns freuen.
In unserem ärztlichen Team sind alle erforderlichen
Fachdisziplinen für diese Spezialisierung vertreten:

Univ.-Prof. Dr. med. Kai Helling, Leitender HNO-Arzt
Priv.-Doz. Dr. med. Oxana Selivanova, Ärztin für HNO
Prof. Dr. med. Gert Lange, Arzt für HNO
Dr. med. Andrea Vellenzer-Heintz,
Ärztin für Innere Medizin und Psychotherapie
Außerdem gehören Physiotherapeuten, Hörtrainer,
Audiotherapeuten, Psychologen, examinierte Pflegekräfte,Ergotherapeuten,
Diätassistenten/Ernährungsberater, Spezialisten
für Akupunktur und chinesische Bewegungstherapie und
Sozialpädagogen zum Behandlungsteam.
In folgenden Sprachen kann unser Team mit dem Patienten kommunizieren:
Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Chinesisch.
Medizinische Indikationen
Schwindelpatienten (auch Morbus Menière)
Der multilokuläre Aufbau des vestibulären Systems
mit der Koordination von Informationen aus visuellen, vestibulär-akustischen
und propriozeptiven Sinnesreizen und seine komplexe zentrale
Verschaltung macht dieses System störanfällig. Entzündungen,
Traumen, Durchblutungsstörungen, Degenerationserscheinungen
und andere Erkrankungen können sich beim Patienten in
Form von Schwindel äußern.
Diagnose und Therapie basieren auf folgendem Prinzip:
Festlegung des bestehenden Defekts
Bestimmung der individuellen Kompensationsmöglichkeiten
Stärkung oder Wiederherstellung des geschädigten
Organs
Festlegung erfolgversprechender Kompensationspfade
Individuelle Zusammenstellung von Trainingseinheiten zum Erlernen
von Ersatz- und Stellvertretungsstrategien
Entwicklung eines Gleichgewicht-Erhaltungsprogramms
Facialis Parese
Die Facialislähmung kann verschiedene Ursachen wie das
Übergreifen einer akuten Otitis media über Knochendehiscenzen
auf den Facialiskanal, operative Eingriffe an Mittelohr und
Parotis, Felsenbeinfrakturen, Parotisverletzungen und Tumore
haben. Nach sorgfältiger Diagnose werden die Therapiemaßnahmen
für Patienten mit Facialis-Parese konzipiert.
Als Therapieformen stehen antientzündliche und antivirale
Infusionen, Infusionen zur Durchblutungsförderung, Antibiotika,
Krankengymnastik, Massagen und Akupunktur zur Verfügung.
Auch Biofeedbackverfahren kommen hier zum Einsatz.
Tinnitus
Im Anschluss an eine vorausgegangene erfolglose Akuttherapie
wird ein individuelles Programm zusammengestellt, das Tinnitus,
gleichzeitig bestehende Hörstörung und emotionale
Antwort des Patienten in einem ganzheitlichen Ansatz berücksichtigt.
Je nach Krankheitsstadium variiert die Kombination aus medikamentöser
Therapie, Biofeedbackverfahren, Retrainingtherapie und flankierenden
Maßnahmen, um sowohl den peripheren Ursprung der Störungen
als auch die zentralen Verhaltensmechanismen zu beeinflussen.
Hörstörung
Hörstörungen können sich als Mittelohrschwerhörigkeit,
Innenohrschwerhörigkeit (sensorisch) und Nervenschwerhörigkeit
(neural) äußern. Nach eingehender Hörprüfung
(ERA, BERA etc.) zur Feststellung von Schweregrad, Frequenzbereich,
Sitz und möglicher Ursache der Hörstörung wird
die geeignete Therapie für den Patienten bestimmt, wobei
sowohl die medikamentöse Therapie als auch Biofeedbackverfahren
angewandt werden. Auch die Anpassung von Hörgeräten
erfolgt in der Römerwallklinik.
Schlaflabor
Für Schwindelerkrankungen und Hörsturz, aber auch
andere Formen der Hörstörung ist in den letzten
Jahren ein deutlicher Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und nächtlicher Schlafapnoe belegt worden. Zur vertiefenden
diagnostischen Abklärung steht deshalb in der Römerwallklinik
inzwischen auch ein Schlaflabor zur Verfügung. Damit
ist sowohl eine umfassendere Therapie von Hörstörungen
möglich als auch eine Risikoabschätzung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Diagnostik
Bei Patienten, die uns zur Akutbehandlung oder Rehabilitation
überwiesen werden, ist oft eine vertiefende Diagnostik
notwendig, um alle Möglichkeiten einer ganzheitlichen
Therapie auszuschöpfen. Folgende Verfahren stehen in
der Römerwallklinik zur Verfügung:
Audiogramme mit Bestimmung des Tinnitusgeräusches und
der Unbehaglichkeitsschwelle
Hörgeräteüberprüfung
Messung transitorisch evozierter und der Distorsionsprodukte
otoakustischer Emissionen
AEP
Tympanogramm, Rhinomanometrie, Rhinoclack, Lungenfunktionstest
Elektronystagmographie
Videooculographie
Posturographie
Allergiediagnostik mit Reibe-, Scratch-, Prick-, Intracutantestung
und nasalem Provokationstest
EKG
Laboruntersuchungen (Blutzucker, Blutfettwerte, kleines Blutbild,
Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit, Urinstix, ggf.
RAST-Bestimmung für allergologische Diagnostik)
Die Leistungen der Römerwallklinik
Alle notwendigen diagnostischen Untersuchungen
Alle ärztlich verordneten Therapien wie z.B. Krankengymnastik,
Cranio sacrale, Massagen, Stangerbad, Fango, Progressive
Muskelentspannung nach Jakobsen, Qi-Gong, Tai-Chi, Autogenes
Training, Akupunktur, Ergotherapie, Infusionstherapie,
Hörtraining, Audiotherapie, Schwindeltraining, Psychotherapie,
Tinnitus- Retraining-Therapie, Neurofeedback
Laborleistungen
Ständige ärztliche Betreuung inklusive der Visiten
Medikamente
Gesundheitsbildung
Diätberatung
Rückenschule
Reha-Beratung
Kommunikation zwischen niedergelassenem Arzt und Römerwallklinik
Wir legen großen Wert auf Abstimmung mit dem behandelnden
Arzt, um den Therapieerfolg langfristig zu sichern. Der Patient
wird von der Römerwallklinik nach Abschluss der Behandlung
zur weiteren Betreuung wieder an den behandelnden Arzt zurücküberwiesen.
Sämtliche Unterlagen, die uns überlassen wurden,
werden mit dem Arztbrief ebenfalls zurückgesandt.
Sollten sich konsiliarische Fragen ergeben, stehen wir selbstverständlich
gern zur Verfügung.
Erstattungsfähigkeit durch die Krankenversicherung
Die Behandlung erfolgt in der Römerwallklinik ambulant,
teilstationär oder stationär.
Zur Regelung der Erstattungsfähigkeit gehört ein
entsprechender Antrag an die jeweilige Krankenversicherung
oder ein Gutachten des Rentenversicherungsträgers bzw.
einer Beihilfestelle, das positiv entschieden sein muss.
In Einzelfällen werden auch die Behandlungskosten durch
gesetzliche Krankenkassen erstattet.
Natürlich
gibt es für diese Patienten im Zweifelsfall aber die
Möglichkeit, die Behandlungskosten in der Römerwallklinik
selbst zu bezahlen.
Zu der wachsenden Akzeptanz bei den Krankenversicherungen
hat sicherlich beigetragen, dass Fachkliniken wie die Römerwallklinik
nachweislich belegen konnten, dass eine gebündelte und
zielgerichtete stationäre Behandlung meist effektiver
ist als ambulante Langzeitbehandlungen. Darüber hinaus
wird das Prinzip der Wirtschaftlichkeit in der ärztlichen
Therapie umgesetzt, wenn die Kosten einer Akut- oder Rehabehandlung
den Kosten für Arbeitsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit,
Frühberentung gegenübergestellt werden.
Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an
Herrn Dipl.-Betriebswirt N. Kerstan (Verwaltungsleiter), Tel.: 06131 / 257913
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